Zeit für ein Update.
Bei Owen, meinem Host bin ich ja über die Plattform HelpX gelandet. Und weil mir das so gut gefallen hat bin ich auch gleich danach weiter zu den nächsten Hosts. Aber dazu später. Schließlich habe ich noch nicht wirklich ausführlich über meine Zeit in Paparoa bei Owen berichtet.
Da seine Eltern verreist waren und die beiden polnischen Helfer nach einigen Tagen weiter gezogen sind, war ich die meiste Zeit mit Owen allein. Zweimal hatte ich sogar das ganze Haus für mich allein.
An einem normalen Tag habe ich beim Melken am morgen geholfen. Das heißt um 5:30 aufstehen, mit dem Quadbike zum Melkstall fahren, die 260 Kühe melken und nach rund 2,5h ist man durch und hat den Rest des Tages frei. Natürlich gibt es aber noch ein großes Farmerfrühstück. Auch wenn ich ja eigendlich noch nichtmal ein halbtags-Farmer bin.
Ganz zimperlich sollte man aber auch nicht sein. es kann schonmaal vorkommen, dass der Arm nach dem Melken voller Kuhexkrement ist, oder das man ab und zu mal einen Kuhschwanz im Gesicht hat. Auch der Anblick eines versehentlich mit der Kettensäge halb abgeschnittenem Schwanz sollte einen nicht verstören. Oder die halb verweesten überreste einer Kuh.
Aber alles halb so wild.
In meiner reichlich bemessenen freien Zeit bin ich also aufgebrochen um die Umgebung zu erkunden. Das hat mich gleich am ersten Tag zu einem Strand geführt, an dem ich prromtpt Delfine gesichtet habe und sogar eines von 30 Fotos etwas geworden ist.
Ansonsten war ich in Whangarei, der größten Stadt im Norden, bei einem Wasserfall und in einer Höhle. Sehr abenteuerlich, wenn man mit seiner Taschenlampe durch die frei zugängliche Höhle halb im Wasser waatet. Und neben Stalagtiten und Stalagmiten gibt es natürlich Glühwürmchen zu sehen, die von der Decke leuchten. Außer mir waren noch weitere 5 Personen in der Höhle - alle aus Deutschland. Einer sogar aus Michendorf. So klein ist die Welt. Einige Tage später war ich in einer anderen Höhle. Ich und niemand außer zwei weitere Deutsche.
Deutsche sind wohl Höhlenmenschen hab ich mir gedacht.
Deutsche sind wohl Höhlenmenschen hab ich mir gedacht.
Neben den unterirdischen Aktivitäten war ich aber auch überirdisch aktiv. Wasserfälle, Swimming holes, Seen, Strände ein Kauri Museum und der größte Kauri Baum Neuseelaands standen auf dem Programm.
An meinem letzten Tag war ich auch noch Tamina Besuchen, die in der Nähe gerade Kartoffeln erntet.
Am selben Tag stand noch ein großes Dinner auf der Agenda. Grund: 5 Deutsche waren zu Besuch über Nacht. Vier davon aaus Berlin Pankow. Wir hatten einen sehr netten Abend und es war umso gemütlicher, da an diesem Abend die Ausläufer eines tropischen Wirbelsturms vorbeizogen.
Am selben Tag stand noch ein großes Dinner auf der Agenda. Grund: 5 Deutsche waren zu Besuch über Nacht. Vier davon aaus Berlin Pankow. Wir hatten einen sehr netten Abend und es war umso gemütlicher, da an diesem Abend die Ausläufer eines tropischen Wirbelsturms vorbeizogen.
Owen war natürlich überglücklich über den Regen, weil das gut für den Rasen ist und damit gut für die Kühe.
Und dann am nächsten Tag nach einem halb deutschen halb neuseeländischen Frühstück (es gab selbst gebackenes Brot und Pancakes mit Eis und !bacon!), bin ich in die Bay of Islands aufgebrochen zu meinen neuen Hosts.
Minni und Ualesi heißen die beiden. Man könnte sie wahrscheinlich gut als eine Art Hippies bezeichnen. Sie haben ein großes Areal mit Schafen, Hühnern, Obstbäumen und Gemüsegarten, da wo der Fluss in das Meer mündet. Ich habe quasi ein ganzes Haus für mich mit Meerblick. Es ist aus selbstgemachten Ziegeln und dem Holz der eigenen Bäume gebaut und man findet eigentlich keinen rechten Winkel. Außerdem ist es eine Art Community Centre.
Gleich aam ersten Tag gab es Yoga. Ich habe allerdings nicht teilgenommen.
Am nächsten Tag haben mich meine beiden Hosts mit nach Russell genommen. Mit der Fähre ging es in das verschlafene Dorf, das trotz der Einwohnerzahl von heute 800 die erste Hauptstadt Neuseeland war. Während Minni und Ualesi im dortigen Community centre massiert haben, habe ich mir das ganze Areal mal etwas näher angeschaut.
Am nächsten Tag haben mich meine beiden Hosts mit nach Russell genommen. Mit der Fähre ging es in das verschlafene Dorf, das trotz der Einwohnerzahl von heute 800 die erste Hauptstadt Neuseeland war. Während Minni und Ualesi im dortigen Community centre massiert haben, habe ich mir das ganze Areal mal etwas näher angeschaut.
Als ich von meiner Erkundungstour zurückkam war auch schon Mittagessen inclusive Muscheln vorbereitet und ich habe festgestellt, dass es weniger um die Massage ging als vielmehr um eine Plauderstunde der einheimischen Bevölkerung. Auf jeden Fall war es sehr interessant zu sehen, wie unter anderem eine 94 Jahre alte Dame ungehalten ein kleines Tänzchen abhält und dann mit ddem Auto nach Hause fährt.
Und tatsächlich habe ich die beiden ersten Tage nicht wirklich viel gearbeitet. Am dritten dann aber haben wir ein paar Bambusbäume gefällt und abtransportiert und ich hab noch ein bisschen Rasen gemäht. Am nachmittag bin ich dann mit einem ihrer Kayaks zum nahegelegenen Wasserfallund zu einem alten Boot aufgebrochen.
Meine ersten Delfine, direkt am Strand
Muscheln wohin das Auge reicht
mal wieder ein anderer Strand
und Wasserfälle dürfen natürlich nicht fehlen
dazu noch ein bisschen Höhlenerkundung
inclusive Glühwürmchen
gar nicht so einfach zu fotographieren
fast tausend Jahre alter Baum
Kai Iwi Lakes
riesiger kauri Baum (der wächst in der Natur natürlich von unten nach oben und nicht von links nach rechts)
Und daraus wird dann irgendwann Kauri gum (wie Bernstein)
Sonnenaufgang bei Owen, meinem alten Host
So sieht ein Auto nach Kilometerlangen Schotterpisten aus
und wenn man damit am Strand rumcruised
Owens Melkstall
Ich beim Kühe eintreiben
immer frische Milch
tolles Gerät
Straße mitten im Dschungel
Ortswechsel: Fähre in der Bay of Islands
Sonnenaufgang von meinem Zimmer aus
Vogelsichtung bei meiner Kayaktour
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