Es ist gar nicht so einfach die Motivation für neue Blogeinträge hoch zu halten. Sehr stressig so ein Bloggerleben...
Aber nach einer etwas längeren Pause habe ich die Lust zurückgewonnen. Und dass wurde auch höchste Zeit. Schließlich habe ich mein Sesshaftigkeit in Hamilton aufgegeben und bin jetzt quasi "on the road". Aber der Reihe nach.
Insgesamt habe ich sechs Wochen auf meiner Blaubeerfarm verbracht und es sehr genossen, auch wenn es teilweise natürlich harte Arbeit ist.
Von weeding, plating, pruning, spraying, lugging und Traktor fahren war alles dabei.
Und dann war da noch ein Filmteam, das uns beim ernten gefilmt hat. Inklusive Flugdrohne. Allerdings wurden die niederen Angestellten wie ich nicht interviewt.
Und was machen Kiwis im Sommer am liebsten? Richtig: barbecues. Also hatten wir auch davon mehrere mit verschiedenen Anlässen.
Außerdem bin ich für die letzten zwei Wochen noch umgezogen, da mein "altes" Zimmer gebraucht wurde. Unten ein Foto meiner "alten" Wohngemeinschaft, mit denen ich fast3 Monate gelebt habe.
Also bin ich bei einer befreundeten Familie untergekommen. Genau genommen bei einem französischen Zahnarztehepaar mit einem Faible für Marmelade und ca. fünf Regalen voller DVDs.
Dazu Beamer und Leinwand.
Auch das Essen war natürlich französisch angehaucht, was ich sehr begrüße mit fast allen Lebensmitteln frisch aus dem Garten.
A propos Garten: das Hamilton Garden Arts Festival war ja auch noch. Musik und Schauspiel habe ich mir mit Debbie bei einem Picknick angeschaut.
Doch bevor ich in Richtung Norden aufbrechen konnte brauchte ich noch ein Auto, das nicht zum Verkauf stand, wie der Golf, den ich für rund einen Monat gefahren habe. Und das Timing war perfekt.
Ich habe jetzt einen Toyota Corolla, mein finales Neuseelandauto. Und dank ein paar alter Boxen von Blueberry Country und dem Campingequipment, das Debbie mir ausgeliehen hat bin ich auch bestens ausgerüstet.
Nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte, mit denen ich in Hamilton so zu tun hatte, ging es am Montag nach Paparoa in Northland zu Owen, auf dessen Kuhfarm ich jetzt für rund 3h Arbeit am Tag Unterkunft und Verpflegung bekomme.
Mit dem Quadbike fahre ich morgens um 6:00 zum Kühe melken und habe dann den Rest des Tages zur freien Verfügung. Außer mir sind hier noch zwei Polen und bald kommen wohl noch fünf Deutsche.
Übrigens kennt Owen zufälligerweise meinen alten Chef von der Blaubeerfarm. Ja, so klein ist Neuseeland.
Von meinem Zimmer aus habe ich Blick auf den Pool und die Farm, die insgesamt 260 Kühe beherbergt, sowie Schafe und Hühner.
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