Montag, 12. Januar 2015

Trip nach Auckland


Für das neue Jahr bin ich zusammen mit meiner Mitbewohnerin Debbie nach Auckland gefahren. Auckland ist mit Abstand die größte Stadt in Neuseeland und beheimatet 1/4 der Neuseeländer. Das sind insgesamt aber gerade einmal 4 Millionen. In Auckland angekommen war ich ersteinmal positiv von dem sehr überschaulichen Verkehr beeindruckt. Lag wahrscheinlich daran, dass Ferien waren und niemand in der Stadt bleibt. Gut für uns. Mit einer langen Liste der Dinge, die wir sehen wollten ging es also los. Besonders gefallen mir die zahlreichen Vulkane, die überall in der Stadt verteilt sind und von denen man einen perfekten 360 Grad Blick auf die Stadt erhält. Egal in welche Richtung man schaut, Wasser sieht man egal wohin man schaut.
Nach der Besichtigung einer Kathedrale im Stadtzentrum ging es zum Mittagessen raus aus der Stadt auf einer Straße direkt an der Küste zu einem nahegelegenen Strand. Auckland wurde zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt und ich bin mir sicher, die Tatsache, dass es zum nächsten Strand nicht länger als 10 min dauert spielt dabei eine große Rolle.
Zurück in der Stadt wurde der Hafen, das Museum und tropische Gewächshäuser besichtigt (Parken kostet 4 Dollar die Stunde).
Dann noch auf die andere Seite der Stadt, die ich persönlich schöner finde (viele alte Häuser, etwas mehr Platz), um unterirdische Tunnel und Bunker Landschaften zu besichtigen.
Ja, Neuseelands hatte erwartet im zweiten Weltkrieg von Japan attackiert zu werden, was allerdings nie passiert ist. 
Und ehrlich gesagt hätten die 3 Kanonen, die für die Verteidigung vorgesehen waren auch nicht viel ausrichten können.
Ein weiterer Grund warum wir ausgerechnet an diesem Tag in Auckland waren ist, dass Silvester war. Und da in Hamilton nicht wirklich viel los ist und private Feuerwerke verboten sind, wollte ich doch ein bisschen mehr Action haben. Ein weiterer glücklicher Umstand ist, dass Debbies Schwester ganz in der Nähe wohnt und wir bei ihr übernachten konnten.
Bevor aber der Countdown ins neue Jahr begann war noch etwas Zeit. Und die nutzen wir um uns mit ihrer Schwester und deren Mann zum indisch Essen zu treffen. Nachdem das erledigt war sind wir wieder in die Stadt gefahren und sie nach Hause. Die Herausforderung war jetzt den perfekten Platz zu finden, um das Feuerwerk, das von der Spitze der Skytowers gezündet wird, zu finden. Und tatsächlich hatten wir schon bald den perfekten Platz in einem abschüssigen Park ausgemacht. Interessanterweise war der gleich neben der Party Meile von Auckland. Und so konnten wir die überschüssige Zeit gut nutzen um uns all die betrunkenen und teilweise sehr interessanten Leute anzusehen, was sehr unterhaltsam war. Und dann ging alles ganz schnell und das neue Jahr war  da.
Nach einer kurvenreichen Fahrt durch die Dunkelheit im Buschland waren wir angekommen und freuten uns nach diesem langen, Erlebnis reichen Tag auf ein wenig schlaf.
Erst am nächsten Morgen wurde mir wirklich bewusst, wie abgelegen das Haus eigentlich ist. Mit Meerblick und umgeben von Urwald und trotzdem nur wenige Kilometer von Auckland entfernt.
Zusammen mit Debbies Schwester sind wir dann sogar noch weiter in den Wald gefahren, vorbei an einem riesigen Kauri Baum bis wir in einem Tal mit Wasserfall und großzügigem schwarzen Strand angekommen sind, der von rauen Felsen umzäunt war.
An diesem Strand konnte ich auch meine Muschelkollektion, die über die Wochen hier entstanden ist, weiter ausbauen.
Zurück in der Innenstadt war der letzte Programmpunkt für den Aucklandtrip  der Besuch der Art Gallery. Weil es aber Mittagszeit war und der Parkplatz diesmal umsonst war, beschlossen wir noch in die Innenstadt zu ziehen und dort einen Döner zu verzehren.
Übrigens waren alle Döner die ich bisher in Neuseeland gegessen habe sehr aromareich und ziemlich anders als in Deutschland. 
Nach diesem intensiven Trip nach Auckland brauchte ich am nächsten Tag ersteinmal Ruhe. Also ausschlafen, entspannt eine Runde um den See joggen und ein bisschen einkaufen.
Und dann waren auch schon die letzten beiden Tage meiner Ferien angebrochen und ich habe das perfekte Wetter für einen Strandausflug an die Ostküste genutzt. Am Sonntag habe ich zusammen mit 3 meiner Mitbewohnern den Farmers Market besucht. Sehr sehr klein aber ganz nett.

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