Sonntag, 21. Dezember 2014

Das süße Leben

Es ist mal wieder Zeit die Ereignisse der vergangenen Zeit zusammenzufassen, bevor ich alles vergesse.

Arbeitstechnisch ging es in den letzten zwei Wochen vor allem um eins: Webseiten.

Um genau zu sein die neue Ebbett Audi und Ebbett Volkswagen Website. Das Grundgerüst stand schonmal und nun war es an mir vor allem die Audi Seite mit Leben zu füllen und kleinere Fehler auszumerzen. Wenn ihr Lust habt könnt ich euch das Resultat ja selbst anschauen.
Außerdem wurde tagelang eine riesige Werbetafel auf dem Hof errichtet. Es ist doch immer noch am schönsten, wenn man anderen bei der Arbeit zusehen kann.
Ich hatte außerdem das Glück noch einmal den S8 zu fahren und einen RS4 von Matamata zu überführen und mit nach Hause nehmen zu dürfen. Der einzige Wehmutstropfen war der fast leere Tank und die Tatsache, dass ich fast die gesamte Zeit über von einem Polizeiauto verfolgt wurde, die erst am Straßenrand auf Raser gewartet hatten (ich bin übrigens nicht zu schnell gefahren und die haben mich auch nicht angehalten. Fanden mich jungen Kerl in dem Auto vielleicht etwas verdächtig).

Das vorletzte Wochenende war ein großer Trip zu einem der schönsten Orte der Nordinsel geplant. Mit meiner Mitbewohnerin und deren massiven Campingausrüstung inklusive Klappspaten und Buschdusche ging es auf die Coromandel Peninsula, einer Landzunge an der Ostküste. Um das voll auszunutzen ist es natürlich gut dort zu übernachten.  Und da kommt der Onkel meiner Mitbewohnerin ins Spiel. Der hat ihr und mir! zu Weihnachten eine Übernachtung auf dem Campingplatz geschenkt.

Nach einer etwa zweistündigen Fahrt zum Teil direkt an der Küste entlang sind wir am ersten Ziel angekommen. Einem Tal mit viel Urwald und Bergen und natürlich den berühmten neuseeländischen Schotterpisten. Als Auto hat man es in Neuseeland echt schwer.

Auf dem Gipfel einer nicht allzu spektakulären Aussichtsplattform konnte ich dann deutsche Stimmen vernehmen - naja eher bayrisch aber egal. Und dass sollte nicht das einzige mal an diesem Tag bleiben. Und natürlich haben sie sich gleich beschwert, dass ich ihnen den Parkplatz weggeschnappt hätte (ich war halt einfach schneller). Wir haben dann aber sehr schnell Frieden geschlossen.

Über noch mehr kilometerlange unbefestigte Straßen ohne irgendwelche Anzeichen von Zivilisation sind wir an das östliche Ende gefahren - Ziel: Cathedral Cove.
Das ist eine Felsformation am Strand und natürlich eine Top Attraktion. Und überall wo es Top Attraktionen gibt, gibt es auch Deutsche und Bayern. Nämlich die gleichen, die wir schon vorher getroffen haben.

Nach 45 min Laufen mit Aussicht über all die kleinen Inseln vor der Küste kam man unten an und dann waren da noch mehr Deutsche. Wunderschöner Platz auf jeden Fall.
Die dritte Station war der "Hot Water Beach". Dort kann man sich bei Ebbe ein eigenen kleinen Spa buddeln, der dann von unterirdischen vulkanischen Aktivitäten aufgewärmt wird. Wir waren leider nicht die einzigen mit der Idee und es war sehr überlaufen. Zu unserem eigenen Spa hat es also nicht gereicht. Aber es war schon allein sehr angenehm die Füße in den fast schön heißen Sand zu graben. Und wer war auch da? Die Bayern. Natürlich wieder zu spät für die besten Parkplätze. Und dann war der Tag auch fast schon um. Also ab in die Unterkunft und Fish n Chips zum Abendbrot.

Der nächste morgen entpuppte sich leider als sehr sehr regnerisch. Und aus Angst vor gesperrten Straßen, was bedeutet, dass wir eingeschlossen wären machten wir uns relativ bald auf den Heimweg. Ein kurzen Zwischenstopp im Schmetterlinghaus gab es aber noch. Einer hat sich sogar auf meinen Kopf gesetzt.

Die nächste Arbeitswoche begann mit einem neuen Kollegen und einem Weihnachtskuchen von Audi Neuseeland. Am Dienstag war ich mit einem Mitbewohner und dessen Freund im Kino. Natürlich der Hobbit 3. Ein Muss in Neuseeland. Fan bin ich trotzdem nicht geworden.

Am Abend darauf wurden wir von Volkswagen Neuseeland zum Essen und trinken (eine Art sehr informelles Geschäftsessen) eingeladen. Ich möchte nicht wissen, wie viel das gekostet hat. Eine bunte Mischung aus Managern und niederen Angestellten wie mir ist dann noch weiter in eine Bar. Am nächsten Morgen fing die Arbeit etwas später an als normal.

Dann war ich am Donnerstag in einer Weihnachtsbaumausstellung, bei der fast hundert selbst gebastelte Weihnachtsbäume ausgestellt waren. Die Atmosphäre war klasse und eine heiße Schokolade gab es zum Abschluss auch noch.
Dann noch zum Mormonentempel, der mit über 180.000 Lichtern dekoriert war und zu weihnachtlich beleuchteten Häusern.

Das ist etwas seltsam: die meisten dekorieren gar nicht und andere Straßen übertreiben es dann vollkommen. Bunte blinkende Lichter wie auf dem Rummel und extra Busse für Schaulustige.

Last but not least gab es am Freitag der Woche noch einen Weihnachtsbarbecue der Firma. Der Weihnachtsmann war sogar da. Wie jeder habe ich einen riesigen Schinken (4,5kg) bekommen. Unser chinesische Koch zuhause hat schon eine Idee was man damit machen kann. Ich hab nämlich keine ;) 

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