Am Samstag hatten wir leider ein wenig Pech mit dem Wetter, sodass jegliche Outdooraktivität ins Wasser fiel. Hier gibt es aber jede Menge Kompensationsmöglichkeiten: eine PlayStation, Sky, komische Kartenspiele und vieles mehr. Außerdem haben wir die Chance genutzt um eine befreundete Familie ein paar Häuser weiter zu besuchen. Dort lebt zur Zeit auch eine Deutsche aus Hannover, die schon seit 6 Monaten als Au Pair hier ist. Das Highlight des Tages, zumindest für die Neuseeländer, war aber das Rugby Spiel gegen die Australier. Aber selbst als Nicht-Rugby-Liebhaber war das Spiel durchaus interessant. Am Ende haben die Neuseeländer eher unverdient in der aller letzten Minute gewonnen. Und selbst wenn ich das Spiel nicht gesehen hätte, hätte ich das Ergebnis durch lautstarke Jubelschreie um Mitternacht erahnen können.
Die kamen vor allem von Andrew - der ist was Rugby angeht etwas patriotisch. Paradoxerweise brach er am Sonntag nach Deutschland auf, um dort u.a. das Audi Werk in Ingolstadt zu besuchen.
Der Sonntag wurde dann seinem Namen voll und ganz gerecht. Da konnte ich sogar eine kurze Hose rausholen. Es gab wie immer viel Besuch an diesem Tag. Zahlreiche Kinder und Verwandte kommen hier fast jeden Tag und meist spontan vorbei. Am Sonntag habe ich auch zum ersten mal den neuseeländischen Straßenverkehr aktiv gesäumt. Man muss sich ja erstmal an den Linksverkehr gewöhnen.
Am Montag war dann mein erster echter Arbeitstag. Nachdem ich die Kinder zur Schule gefahren habe ging es um kurz nach acht los. Mein Arbeitsplatz ist sehr zentral gelegen und es sind nur 10 Minuten Fahrt. Ich habe übrigens sogar meinen eigenen Schreibtisch mit Computer. Nach einer kurzen Einweisung durch Richard, den "Oberchef", ging es gleich mit dem täglichen Morgenmeeting los. Dann bin ich mit Shawn, einem der Verkäufer, mitgekommen, der mir alles gezeigt hat. Ziemlich viele Zahlencodes und Sachen, die man sich merken muss. Auch die ganzen neuen Namen werden mich erstmal beschäftigen (bestimmt um die 30 Namen). Ich habe ansonsten viele verschiedene Autos umgeparkt oder irgendwo hingefahren. Und dann hab ich noch eine Excel Tabelle mit potentiellen Kunden für Dienstwagen erstellt. Und schon war der Tag auch wieder rum. Das Geschäftsklima ist sehr angenehm und locker. Man kann jederzeit Kaffee holen und es wird viel getratscht. So viel erstmal aus dem sonnigen Neuseeland. Mal sehen ob ich sie hohe Blogfrequenz halten kann.
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