Mit diesem Blogeintrag schaffe ich den dringend benötigten Sprung aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Zumindest fast. Die letzte Woche war arbeitstechnisch ziemlich normal, nichts Besonderes, was berichtet werden müsste. Als ich am Montag dann fertig mit arbeiten war und mit meinem Prollo-Mazdachen nach Hause fahren wollte war er einfach nicht mehr da, wo ich ihn ein paar Stunden vorher abgestellt hatte. Erst dachte ich er wurde vielleicht umgeparkt, aber nein - nach kurzer Zeit habe ich herausgefunden, dass das Auto zu einem überzogenen Preis verkauft wurde. Vermutlich an jemanden der Heckspoiler und laute Auspuffs gerne mag.
Mir sollte das recht sein, denn als Ersatz habe ich einen schönen A3 bekommen. Kein Grund also böse zu sein. In dieser Woche war ich außerdem auf Wohnungssuche. Der Deal war nämlich einen Monat freie Unterkunft und ein Auto. Stress hatte ich allerdings nicht, Andrews Familie hätte mich auch noch länger behalten. Auf jeden Fall hab ich auf trade me (dem neuseeländischen E-Bay) ein paar gute Angebote gefunden und auch prompt ein paar Besichtigungstermine ausgemacht. Ansonsten war meine Arbeitswoche ziemlich normal. Nichts spektakuläres ist passiert. Insgesamt habe ich eher auf das Wochenende gewartet um endlich die Wohnungen zu besichtigen. Im nachhinein kann ich sagen, dass das sehr interessant war und auch Spaß gemacht hat. Schade, dass es schon vorbei ist. Insgesamt hatte ich 5 verschiedene Termine über das Wochenende verteilt. Und obwohl am Ende alle ungefähr das gleiche Geld wollten, waren die Räume, aber vor allem die Vermieter so unterschiedlich. Während manche in Jogginghose und mit laufenden Fernseher ihre versteckte Wohnung präsentierten, schilderten andere, dass sie den alten Mieter rausschmeißen mussten, weil der zu viel Milch benutzt hat und Bier getrunken hatte!
Am Ende war es dann tatsächlich das erste Haus, für das ich mich entschieden habe. Tatsächlich hab ich mich mit der Vermieterin so gut verstanden, dass ich über eine Stunde dort verbracht habe, während mir bei anderen schon 5 Minuten vollkommen gereicht haben.
Jetzt werde ich nächsten Samstag in ein großes altes Haus mit 5 Mitbewohnern und in Zentrumsnähe übersiedeln.
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